Wir sind umgezogen:
Telgenkamp 14a, 48249 Dülmen
(Ehemals Wiesmann Roadster)
MPS-Engineering GbR

Fon: +49 (0) 25 94 / 9 91 91 32
Fax: +49 (0) 25 94 / 9 91 95 17

eMail: info@mps-engineering.de
Öffnungszeiten
Mo - Do:  9 - 18 Uhr
Fr:       9 - 16 Uhr
Sa:      10 - 14 Uhr
Termine nach Veinbarung
  • News
  • Fahrzeugmarkt
  • Galerie
  • Videos
  • Termine
  • Kundenfahrzeuge
  • Projekte
  • Unsere Leistungen
  • MPS Racing
  • Über uns
  • Impressum
  • Newsletter anmelden
  • zum online shop

Eurospeedway Lausitz IDS im Rahmen von VW Blasen

04.08.2011 - Kategorie: Allgemein

Zurück von der Lausitz mehr oder weniger guten Nachrichten.

Das ganze Wochenende war nicht unser. Durchgehend schlechtes Wetter war nicht gerade die optimale Vorraussetzung um viel Driftspass zu bekommen.

Bei Anreise hatten wir noch Glück doch schon wenigen Stunden nach Ankunft fing der Regen an. Fast ununterbrochen schüttete es wie "aus Eimern". Durch unsere Übernachtungen im Fahrerlager und somit direkt neben dem Partyzelt von den "verrückten" VW Blasen Besuchern haben wir nur wenige Stunden schlafen können. Regen, Schlafmangel ist nich unbedingt die perfekte Mischung.

Die Strecke hatte es in sich: Auf dem spiegelglatten Belag des Eurospeedway, war es quasi Glück die ersten Runden durchzudriften. In gefühlter "Schrittgeschwindigkeit" fuhren wir ohne Smoke die Strecke entlang. Leider nicht das was wir uns vorgestellt haben. Der R33 kam gut mit dem Wetter zurecht, die gut eingestellte Spur und Sturz, in Verbindung mit den Top Reifen von GT Radial, trugen dazu bei. Rene Portz machte mit seinem Rennwagen eine prima Figur. Ich konnte leider nicht von Erfolg sprechen. Nachdem Markus nachmittags mit dem R32 zur 2. Trainingsrunde ankommt drehe ich meine ersten Runden. Eigentlich nicht schlecht, aber einige Kurven scheinen wie mit Öl benetzt und mich schmeisst`s immer an den gleichen Stellen einfach weg. Nach ungefähr 50 Runden und 45 Drehern musste irgendwas passieren.

Markus und ich entschieden uns also für eine geänderte Spureinstellung an der Hinterachse. Um diverse Achsteile zu verstellen mussten wir natürlich unters Auto. Bei starkem Regen und keiner einzigen trockenen Stelle unter unserem Zelt, nicht grad angenehm. Durch etwa eine 3/4 Stunde Arbeit konnten wir dann aber noch unsere Einstellungen vornehmen.

Dann die erste Probefahrt: Siehe da, kein Dreher, besseres Handling. So konnte es weitergehen. Die verlorene Trainingsstunde am Morgen und die Probleme mit der Achse ging einige Zeit ins Land. Ich nutzte also die gesamte Fahrzeit und lieferte mir noch ein paar geile Battles mit Alain Thomet von den Speed Industrie Jungs. Zum Feierabend hin also doch noch alles richtig gemacht dachte Ich.

Am nächsten Morgen dann zeitig raus nach ein paar Stunden schlaf, der Musik von VW Blasen sein dank und ab auf die Strecke. Unsere GT Radial HPY Reifen auf der Vorderachse hatten einen unglaublichen Grip bei Regen. Schon nach der ersten Kurve konnte man richtig Gas geben. Leider hörte der Regen nicht auf und schien immer mehr zu werden. Dabei hab ich mir erst nichts gedacht. Da aber die Strecke an der rutschigsten Stelle einen Höhenunterschied hatte und dort das Wasser von oben nach unten, in einem kleinem Fluss, die Driftliie kreutze geschah es: Aquaplaning. Das Auto rutscht einfach die restlichen 3m von der Strecke auf den Grünstreifen. Ein Reifenstapel taucht auf. Diesen Stapel hab ich erst garnicht wahrgenommen. Dann wars zu spät. Im 3. Gang prall ich frontal auf den Stapel. "Das wars dann!" dachte ich. Also gewartet und ausgestiegen. Der Regen war einfach zu stark, nach einigen Sekunden bin ich plitschnass. Das Rennen war dann gelaufen. Ein starker Frontschaden war die Folge. Also das Auto von der Strecke geschleppt und den Schaden begutachtet. Schnell war klar das wir dieses nicht auf die schnelle richten konnten und somit entschieden wir uns das Rennen abzubrechen. 

Nichts desto trotz fährt Rene seine Runden. Auch geplagt von Aquaplaning und dem nervigen Regen fährt er das Rennen durch und landet nachher auf dem 17. Platz der Top 32.

Leider können wir nicht mit dem 32er am Nürburgring dabei sein. Der Schaden ist einfach zu groß um ihn in ein paar Tagen zu richten. Dazu kommt noch die Rippen und Rückenprellung von dem starken Aufprall. Wir versuchen aber zur EM am Nürburgring mit 32er und S13 und somit mit 3 AUtos am Start zu sein.

Fotos: Lisa Linke

<< News Übersicht